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Bevor ich eher zufällig zum WingTsun kam betrieb ich einige Jahre Kick- und Thaiboxen, an denen mir sehr die körperliche Abhärtung und Ertüchtigung gefielen. Ein Nebeneffekt war auch das Wachsen der Muskeln, was für mich als Halbstarker eine neue, angenehme Erfahrung war. Da die Kampfsportschule schloss und ich kurze Zeit später auch eine langwierige Fußballer-Verletzung erlitt, war für mich die Kampfsportkarriere ersteinmal beendet.
1997 nahm mich eine Bekannte mit ins WingTsun-Training. Hier war alles komplett anders zu dem, was ich bisher gelernt hatte. Die Form war für mich mysteriös und ich war lange Zeit noch sehr stolz auf meine Boxer-Wurzeln und schaute mir das Ganze mit einer gewissen Überheblichkeit an. Doch je länger ich WingTsun trainierte, desto mehr wurde ich eingenommen davon.
2006 wechselte ich in die WingTsun-Schule von Sifu Hage. Hier bekam ich einen tieferen, umfassenderen Einblick in die Kampfkunst und lerne bis heute, was wirkliches, gutes Wing Tsun ist und sein kann, wofür ich ihm dankbar bin.
Was mich fasziniert an WingTsun, ist die Logik und Schönheit des Systems, sein Aufbau, die praktische Anwendbarkeit, die Möglichkeit, ständig neues zu lernen, das Altbekannte verbessern zu können, sowie die philosophischen Aspekte.
Aber das Allerwichtigste ist, dass es Spaß macht! Und das tut es seit all den Jahren! Nein, es wird sogar immer noch besser!!!
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